Katastrophen der Menschheit: Minenkatastrophe in Soma/Türkei 13.05.2014

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Katastrophen geschehen nicht einfach. Sie sind meist eine Verwicklung von unglücklichen Umständen, von menschlichen und technischen Einwirkungen. Diese Katastrophe war gänzlich vermeidbar gewesen, hätte man auf bessere behördlichen Kontrollen gesetzt. Nach der Privatisierung des Unternehmens wurde mit den behördlichen Sicherheitsauflagen eher lasch umgegangen. 301 Tote und 486 mussten für diese Nachlässigkeit ihren Preis zahlen.

Dass es auch in den sichersten Bergwerken zu Unfällen und Unglücken kommen kann, ist bekannt. Es gibt keine vollkommene Sicherheit. Man kann keine Unglücke gänzlich verhindern. Allerdings gibt es Betreiber, die auf Sicherheitsvorschriften sowie Arbeitsschutz bewusst verzichten, um möglichst viel Profit aus ihren Bergwerken herauszuholen.

Ausgangslage

Bei einer Sprengung am 13.05.2014 in der Eynez-Kohlemine in Soma/Türkei kam es zu einem Minenbrand, der bis zum 15.05.2014 anhielt. Da dieser Brand zum Schichtwechsel stattfand, war die genaue Anzahl der Bergleute, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls in der Mine befanden, zunächst unklar. Es stellte sich später heraus, dass sich 787 Menschen in der verunfallten Mine befanden.

301 Bergleute kamen bei dem Brand durch Rauchgase ums Leben, sie wurden am 17.05.2014 aus der Mine geborgen. Zuvor hatten im Jahre 2013 Bergleute gegen die gefährlichen Arbeitsbedingungen demonstriert und um mehr staatliche Kontrollen dieser Mine gefordert; leider vergebens. Ein Jahr später zeigte sich dann auf tragischer Weise, dass Kontrollen Leben hätten retten können.

https://en.wikipedia.org/wiki/Soma_mine_disaster

jeweils abgerufen am 28.04.2023

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