Dyatlov Pass Wir werden hier sterben Teil 5

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9.0 Todesursachen und mögliche Umstände

Sicher ist, dass keine natürlichen Umstände das Leben der neun Bergsteiger beendete. Doch die genaue Ursachen sind bis heute gänzlich unbekannt und hieran wird seit Jahrzehnten gedeutet, ohne rechtes Ergebnis. Doch was war geschehen? Wir wissen es leider nicht. Man kann lediglich spekulieren.

Eine Möglichkeit, die sich hartnäckig hält, ist die Möglichkeit, dass die Gruppe inmitten eines Raketenversuchs geriet, bzw., dass die Gruppenmitglieder durch eine Raketen-Detonation oder eines Raketen-Aufschlages genau in der Nähe des Zeltes getötet wurde, oder vielmehr nach dem Aufschlag gezwungen war, das schützende Zelt zu verlassen und einen Notabstieg zum Basislager einzuleiten.

Diese Möglichkeit besteht durchaus, eine Detonationswelle würde auch die schweren Verletzungen der Bergsteiger erklären, auch die eingedrückten Brustkörbe, nicht aber Schlagspuren, zwei Kopfschüsse und deutliche Spuren von Faustkämpfen.

Desweiteren war diese Gegend nicht unbewohnt, dort lebten Mansen und Chanten, bereits 1959 war dieses Gebiet ein Touristenparadies für Bergsteiger, die zwei letzten Siedlungen, die die Gruppe durchquerten, waren genau für diese Bergsteiger-Mannschaften erhalten worden. 

Dass ausgerechnet in diesem bewohnten Gebiet Raketenversuchs durchgeführt wurden, mit all damit verbundenen Gefahren für Mensch und Umwelt, der Geheimhaltung dieser Versuche, war sehr unwahrscheinlich.

Allerdings wurden im Ural tatsächlich – heimlich – Raketenversuche für Weltraum-Antriebs-Motoren durchgeführt. Baikonur, der damalige Weltraumhafen der Sowjetunion, lag nur wenige 100 km entfernt.

Mansen und andere Bergsteiger berichteten bereits Jahre vor dem Unglück, dass sie öfters nachts orange Lichter am Himmel vorbeifliegen sahen. Diese Raketenversuche waren streng geheim, und dennoch für Alle offen ersichtlich.

Der Ort, an dem die Gruppe ihr Nachtlager aufschlug, wurde von Einheimischen und Bergsteigern dazu benutzt, diese nächtlichen Raketenstarts zu bestaunen. Tatsächlich hatte die Gruppe diese Erscheinungen am Nachthimmel auch gefilmt.

Dafür waren die Kameras vermutlich gedacht gewesen.

Auch möchte ich hier mit einem ebenso hartnäckigen Gerücht aufräumen, das besagt, noch nach fünf Wochen seien die Fußspuren der Bergsteiger im Schnee gut sichtbar gewesen. Das war gänzlich unmöglich! Wir befinden uns im Hochgebirge im Winter, mitten im Ural. Dort herrschte starker Wind, es schneite etc. Die Fußspuren wären bereits nach wenigen Stunden verweht.

Tatsache ist allerdings, dass auf den Fotos der Rettungsmannschaft und nach Zeugenaussagen der Mitglieder der Rettungsmannschaft, Fußspuren in der Nähe des Zeltes runter zu der Zeder sichtbar waren.

Da aber nun unter diesen Bedingungen die Spuren nicht lange sichtbar sind, bleibt nur die Möglichkeit, dass dies Spuren der Rettungsmannschaft waren, die nicht getilgt wurden, warum auch immer.

Mögliche Ereignisse

Schauen wir uns mögliche Szenarien an, die den Bergsteigern widerfahren sein könnten:

  • Raketentestgelände
  • CIA-Übergabe radioaktives Material;
  • Detonation eines Raketenmotors;
  • Streit innerhalb der Gruppe;
  • Gezielte Tötung Maßnahme des Militärs der Gruppe
  • Vielfrass-Angriff

9.1 Raketentestgelände

Maßnahme: Säuberung

Folgendes könnte sich daher ereignet haben:

Raketen oder Raketenteile schlugen am Zeltplatz ein.

Wir gehen einmal davon aus, dass die Bergsteiger gänzlich erschöpft und übermüdet aus dem Wald auf die Ebene kamen. Es war bereits Abend, es wurde dunkel und kälter. Sie waren durchgefroren und der eiskalte Wind hier oben bei Temperaturen um – 30 Grad ließ sie entscheiden, letztendlich hier ihr Zelt für die Nacht aufzuschlagen. Der Abstieg zum Basislager, bei dem sie ihr schweres Gepäck am Vortag zurückließen, war in dieser Situation zu gefährlich. So bauten sie ihr Zelt auf und begannen, sich für die Nacht einzurichten.

Allerdings war ihnen nicht bekannt, dass dieses Gelände, auf dem sie sich gerade unwissend befanden, zu einem militärischem Raketentestgelände gehörig war, und sie sich in sehr großer Gefahr befanden, denn die getesteten Raketen sollten genau hier einschlagen, bzw. es bestand die dringliche Gefahr, dass Teile von Raketen in dieser Gegend unbeabsichtigt herabfallen könnten. Das Gebiet wurde als temporäres Sperrgebiet ausgewiesen und sollte eigentlich menschenleer sein. So dachte das Militär.

Auch die Armee bekam nun, bei einer Durchsuchung des Geländes auf Eindringlinge, mit, dass sich hier ungefugt Eindringliche aufhielten. Da das Gelände geheim war, unternahmen die Soldaten alles Erdenkliche, um diese Leute aus dem Gefahrengebiet zu verscheuchen, in der Hoffnung, dass diese freiwillig von hier aufbrechen würden. Ein aktives Eingreifen war nicht angeraten, da die Armee sodann zugebe, dass hier militärische Waffen getestet würden. Doch die Wanderer bekamen von den Aktionen der Soldaten letztendlich nichts mit, sie waren zu erschöpft und froh, endlich schlafen zu können.

Da die bisherigen Vertreibungsaktionen keine Wirkung zeigten, gingen die Soldaten dazu über, gehörig Lärm und Licht zu verbreiten. Sie schießen Leuchtraketen ab und begannen, den Wanderer zuzurufen, gaben sich im Schutze des Waldes zu sehen. Dies zeigte Wirkung. Vom Lärm der Leuchtraketen und den Rufen aufgeschreckt und verängstigt, entschlossen sich die Wanderer dazu, einen Sehschlitz im Zelt zu schneiden, um die Lage zu erkunden. Weitere Leuchtraketen wurden abgeschossen, die die weite Umgebung in rotes Licht erleuchteten. Zwei Bergsteiger zogen rasch, in Panik, ihre Bergsteigerkleidung an, um nach dem Rechten zu sehen. Eine Bergsteigerin schoß rasch Fotos vom Wald, auf dem Soldaten zu sehen waren.

Dann brach die Hölle los. Raketen schlugen in der Nähe ein. Panisch und vor Entsetzen entschlossen die Bergsteiger in ihrer Not, im derzeitigen Bekleidungszustand das Zelt zu verlassen, rüber zum nahen Wald zu rennen, um einen Notabstieg zum Basislager zu wagen. 

Es wurde immer angemerkt, dass diese Spuren im Schnee verdeutlichen, die Gruppe sei aus dem Zelt geschlichen, da die einzelnen Spuren eng beieinander lägen und im Gänsemarsch Form angeordnet seien. Dies macht bei Gefahr keinerlei Sinn, man rennt. Wie bereits angemerkt, können Spuren im Gebirge keine fünf Wochen später noch deutlich sichtbar seien. Aber zurück zum Thema. Auch muss vermerkt werden, dass sich Fußspuren im Schnee im Hochgebirge nicht wochenlang erhalten.

Immer weitere Raketen schlugen ein. Die Wucht der Einschläge entästete die Tannen. Die zwei Yuris versuchten verzweifelt, auf die hohen Tannen zu gelangen, um von den Detonationen zu fliehen, während die vier Anderen mit Semyon und Lyudmila ihr Heil in einer Schneehöhle suchten. Dort überlebten sie kurz und werden sodann von einem Raketenvolltreffer in ihrer Schneehöhle getroffen.

Die Armee beschloss, dieses Ereignis geheim zu halten. Sie hätte erklären müssen, wie neun Bergsteiger ohne Weiteres auf einem Raketentestgelände gelangen konnten, aber vielmehr, warum sie ausgerechnet hier an diesem Ort ihre Raketen testeten.

Allerdings sind einige dokumentiere Verletzungen an den Bergsteigern nicht mit Einschlagsverletzungen von Raketen erklärbar. Wie zum Beispiel der herausgerissene Zungengrund bei lebendigem Leibe. Andererseits kann auch ich nur Vermutungen darüber anstellen, was vielleicht dort geschehen war, da wir keine Toten befragen können.

Die Gruppe um Dyatlov, mit seiner Freundin Zina und Rustem, die vorher bei den Yuris unter der Zeder Schutz suchten, entschlossen sich dazu, nachdem die Gefahr vorüber war, zurück zum Zelt zu gelangen, da dort der Ofen stand und ihnen Wärme bot. Die beiden Yuris lehnten ab, sie hielten diesen Aufstieg zum Zelt als zu gefährlich und versuchten sich einen Sicht- und Windschutz aus Zweigen zu bauen.

Letztendlich wurde die Gruppe um Dyatlov in Richtung Zelt aufgefunden. Die Leichname der Drei wiesen Kampfspuren auf, sie wurden mit Schlagstöcken angegriffen, während sie zum Zelt krochen.

9.2 Militärisches Sperrgebiet

Maßnahme: Gewaltsame Vertreibung durch das russische Militär

Planung: Geheimes Sperrgebiet unbefugt betreten.

In diesem Szenario gehen wir davon aus, dass die Gruppe tatsächlich nur eine Bergwanderung durchführte und an diesem Ort lediglich ihr Nachtlager aufschlug. Sie wollten sich ausruhen, am nächsten Morgen den Berg Otorten besteigen und sodann zurück zu ihrem Basislager gehen und den Abstieg ins Tal durchführen. Das Militär entschloss sich dazu, die Störer gewaltsam aus dem Operationsgebiet zu entfernen.

Sie wussten von keinen militärischen Operationen, so dass sie an diesem Abend in eine Situation geraten, die sich nicht beherrschen konnten.

Folgendes könnte sich daher ereignet haben:

Wir gehen einmal davon aus, dass die Bergsteiger gänzlich erschöpft und übermüdet aus dem Wald auf die Ebene kamen. Es war bereits Abend, es wurde dunkel und kälter. Sie waren durchgefroren und der eiskalte Wind hier oben bei Temperaturen um – 30 Grad ließ sie entscheiden, letztendlich hier ihr Zelt für die Nacht aufzuschlagen. Der Abstieg zum Basislager, bei dem sie ihr schweres Gepäck am Vortag zurückließen, war in dieser Situation zu gefährlich. So bauten sie ihr Zelt auf und begannen, sich für die Nacht einzurichten.

Allerdings war ihnen nicht bekannt, dass dieses Gelände, auf dem sie sich gerade unwissend befanden, zu einem militärischem Raketentestgelände gehörig war. Das Gebiet wurde als temporäres Sperrgebiet ausgewiesen und sollte eigentlich menschenleer sein. So dachte das Militär.

Auch die Armee bekam nun, bei einer Durchsuchung des Geländes auf Eindringlinge, mit, dass sich hier ungefugt Eindringliche aufhielten. Da das Gelände geheim war, unternahmen die Soldaten alles Erdenkliche, um diese Leute aus dem Sperrgebiet zu verscheuchen, in der Hoffnung, dass diese freiwillig von hier aufbrechen würden. Soldaten rissen an die Zeltwände, forderten die Gruppe auf, sofort herauszukommen, der Zelteingang wurde von Soldaten aufgerissen und der Nächstliegende nach draußen gezerrt und mit einem Gewehrkolben am Kopf verletzt. Die Soldaten äußerten, dass sie festgenommen wären, sie hätten ein Sperrgebiet widerrechtlich betreten. Weitere Gruppenmitglieder wurden mit Gewehrkolben-Hieben gegen die Zeltwand verletzt. Es herrschte Panik im Zelt.

Mitglieder im Zelt schnitten von innen einige Schlitze in die Zeltwand und flohen mit leichter Bekleidung Richtung Wald. Weitere Leuchtraketen wurden von den Soldaten abgeschossen, die die weite Umgebung in rotes Licht erleuchteten. Zwei Bergsteiger zogen rasch, in Panik, ihre Bergsteigerkleidung an, um nach dem Rechten zu sehen. Eine Bergsteigerin schoß rasch Fotos vom Wald, auf dem Soldaten zu sehen waren.

Panisch und vor Entsetzen entschlossen die Bergsteiger in ihrer Not, im derzeitigen Bekleidungszustand das Zelt zu verlassen, rüber zum nahen Wald zu rennen, um einen Notabstieg zum Basislager zu wagen. 

Es wurde immer angemerkt, dass diese Spuren im Schnee verdeutlichen, dass die Gruppe aus dem Zelt geschlichen war, da die einzelnen Spuren eng beieinander lägen und im Gänsemarsch-Form angeordnet waren. Dies macht bei Gefahr keinerlei Sinn, man rennt. Wie bereits angemerkt, können Spuren im Gebirge keine fünf Wochen später noch deutlich sichtbar seien. Aber zurück zum Thema.

Die Soldaten, die vorhatten, die Gruppe zu verhaften und abtransportieren, wurden angesichts der Tatsache, dass die Bergsteiger flüchteten, wütend. Im Zelt entdeckten sie zudem Fotokameras. Sie erhielten den Befehl, den Flüchtenden nachzustellen und zu eliminieren.

An der Zeder angekommen, dachten die Bergsteiger, die Gefahr sei vorüber, sie wären entkommen. Einige Bergsteiger waren der Meinung, dass dies nicht der Fall war und schlugen vor, weiter Richtung Basislager zu laufen, um zu überleben. Wieder bildeten sich die bekannten drei Gruppierungen innerhalb der Gruppe. Die beiden Juris, von der Kälte und der Übermüdung gebeutelt, beschlossen hier an der Zeder zu bleiben. Sie hatten keine Kraft mehr.

Die Gruppe um Dyatlov machte deutlich, dass man hier warten könnte und schauen, ob die Soldaten sie finden würden, um dann gemeinsam zum rettenden Zelt zurück zu gelangen. Sie würden hier erfrieren. Letztendlich teilte sich die Gesamtgruppe in drei Teile, die ihrer Wege gingen. 

Die Gruppe um Dyatlov, halb erfroren und ebenso am Ende ihrer Kräfte, kroch hoch zum Zelt. Die beiden Yuris an der Zeder nutzten Zweige als Schutz und entzündeten ein Feuer und

die Semyon-Gruppe eilte zum Bach, um dort eine  Schneehöhle zu bauen, als Kälte- und Windschutz, auch um sich zu verstecken. Sie buddelten die Höhle.

Die Soldaten erhielten zwischenzeitlich Verstärkung mit Schneefahrzeugen und schweren Schneeraupen; sie fanden die Dyatlov-Gruppe und verletzten die Mitglieder schwer. Jemand aus der Gruppe um Dyatlov musste die Anderen an der Zeder durch Rufe gewarnt haben.

Die zwei Yuris versuchten verzweifelt, auf die hohe Tanne zu gelangen, um sich vor den anrückenden Soldaten zu verstecken. Beide wurden gestellt und eliminiert.

Die Vier am Bach wurden entdeckt. Schwere Raupenfahrzeuge fuhren über sie hinweg. Die Leichname wurden in der intakten Höhle verbracht. Die Hinweisspuren darauf wurden getilgt.

Wir erinnern uns, dass feststeht, dass die Leichname nach ihrem Tode nochmal bewegt wurden.

Allerdings sind einige dokumentiere Verletzungen an den Bergsteigern nicht mit den beigebrachten Verletzungen dieses Erklärungsversuches vereinbar. Wie zum Beispiel der herausgerissene Zungengrund bei lebendigem Leibe. Andererseits kann auch ich nur Vermutungen darüber anstellen, was vielleicht dort geschehen war, da wir keine Toten befragen können.

9.3 CIA-Spionage Raketenmotoren

Es wäre auch möglich, dass die gesamte Gruppe oder Einzelne daraus im Auftrag der CIA den Start von Raketen fotografisch festhalten sollten, insbesondere die neuartigen Raketenmotoren. Sie wurden hierbei gestört oder Teile einer fehlgeleiteten Rakete stürzte in der Nähe ab. 

9.4 Streit innerhalb der Gruppe

Auch ein einfacher Streit innerhalb der Gruppe könnte der Grund gewesen sein. Als die beiden CIA-Spione der Gruppe aus dem Zelt waren, wurden sie von einem anderen Mitglied der Gruppe dabei erwischt, wie sie Fotos von einem Objekt am Himmel fertigten. Sofort kam in der Gruppe der Verdacht der Spionage auf. Oder vielleicht wurden die Beiden dabei erwischt, wie sie Fremden etwas übergaben.

Folgendes könnte sich daher ereignet haben:

Die CIA-Agenten entdeckten, dass am Übergabeort noch weitere unnötige Zeugen im Zelt anwesend waren. Oder die Übergabe wurde durch das plötzliche Erscheinen eines Gruppenmitgliedes gestört. Letztendlich mussten die Zeugen des Ereignisse eliminiert werden.

In diesem Zusammenhang noch die Anmerkung, dass Semyon den Vorfall überlebte und sich kurz danach nach Israel absetzte.

9.5 Gezielte Tötungsmaßnahme des KGB 42

Maßnahme: Eliminierung

Auch die Möglichkeit, dass die Gruppenmitglieder gezielt durch den KGB beseitigt werden sollten, muss berücksichtigt werden.

Aus den Akten, die nunmehr zugänglich sind, ist ersichtlich, dass die Gruppe bereits kurz nach ihrem Aufbruch für vermisst bzw. tot erklärt wurde. Am 06.02.1959 wurde der Ortsvorsteher von Izay nach dem Verbleib der Gruppe ausgefragt, die allerdings erst ab dem 20.02.1959 vermisst wurde.

Wie kann das sein?

Ich vermute, dass aus irgendeinem Grund der KGB daran interessiert war, dass die Gruppe nicht ihr Ziel, welches es auch gewesen war, erreichen durfte. Dass sie gezielt eliminiert werden sollten.

9.6 Geheimdienstoperation CIA

Radioaktives Material aus Majak an die CIA

Beseitigung von unliebsamen Zeugen durch CIA-Agenten

Unter den neun Wanderern mischten sich Mitglieder mit eindeutigem Geheimdienst Kontakten. Ihr Auftrag war es, radioaktiv verstrahlte Kleidung aus dem Atomunglück von Majak an einige CIA-Agenten am ““Berg der Tosenden Winde“”, einem umtriebigen Umschlagplatz für Agenten, zu übergeben und die Übergabe zwecks Identifizierung der fremden Agenten fotografisch zu festzuhalten.

Die restliche Bergsteigergruppe wussten nichts vom Geheimdienstauftrag. Diese mussten sicherstellen, dass die Anderen nicht zum Berg Otorten, sondern zum „Berg der Tosenden Winde“ wanderten, eine gänzlich andere Richtung. Irgendwie schafften es die Drei, dass diese Bergsteigergruppe freiwillig und unbewusst an diesem Übergabeort ankam, wenn auch erschöpft und übermüdet. Ihr schweres Gepäck hatten sie an ihrem Basislager zurückgelassen.So bauten sie ihr Nachtlager hier an dieser Ebene auf und richteten sich für die Nacht ein. 

Zwei Agenten gaben vor, austreten zu müssen, sie zogen ihre Bergsteigerkleidung als Kälteschutz an und traten aus dem Zelt. Allerdings nicht, um sich zu erleichtern, sondern auf die CIA-Agenten zu warten, die von der anderen Richtung des Berges nach hier gelangen sollten, also auf der Felsenseite der Ebene.

Die Übergabe der radioaktiv verstrahlten Kleidung an die CIA fand statt. Doch musste hier etwas schiefgegangen sein. Vielleicht wussten die CIA-Agenten, dass dies eine Falle war. Oder sie bekamen mit, dass die Übergabe heimlich gefilmt wurde und sie so in eine Falle liefen. Auf jeden Fall mussten die CIA-Agenten sicherstellen, dass hier keine unliebsamen Zeugen dieses Ereignisses übrig blieben.

Die  Gruppenmitglieder draußen warnten ihre Kameraden durch laute Rufe vor der Gefahr und liefen Richtung nahem Wald. Aufgeschreckt durch die aufgeregten Rufe, wurden die anderen Bergsteiger alarmiert, die allerdings irritiert waren oder einfach keine Zeit dazu fanden, ihre Bergsteigerkleidung anzuziehen. Einer schlitzte die Zeltplane auf und bemerkte die nahende Gefahr.

Die CIA-Agenten schon rote Leuchtraketen ab, die die nahe Umgebung erleuchteten und schoß auf die unschuldigen Bergsteiger scharf. Die feindlichen Agenten kamen dem Zelt näher, sie entzündeten Leuchtfackeln, die alles im weiteren Umfeld erleuchteten (die später ebenso wie Hülsen hier gefunden wurden). Die sieben Wanderer stürmten aus dem Zelt und flohen zum Wald, verfolgt von den feindlichen Agenten. Ihre Kleidung bestand aus Unterwäsche, ohne Schuhe, ohne Strümpfe. Sie kamen am Wald an, berieten sich, ob sie einen Notabstieg zum Basislager vornehmen sollten. Die Beratungen ergaben vielleicht, dass ein derartiger Notabstieg, in diesem Bekleidungszustand, unratsam wäre. Sie beschlossen, hier zu warten, bis die Gefahr vorüber wäre.

Die CIA-Agenten gaben die Verfolgung auf und verblieben beim Zelt. Sie hatten reichlich Zeit. Es war tiefe Nacht, unsäglich kalt, die nahe Umgebung war taghell erleuchtet, und die Wanderer würden bei dieser Kälte mit diesem starken Wind erfrieren. Sie wußten, wo die Wanderer waren. Weitere Schüsse würden unliebsame Aufmerksamkeit erregen. Doch die neun Bergsteiger wollten einfach nicht kampflos sterben. Sie nahmen die Kleidung der Toten und zogen sie an. Drei Bergsteiger entschlossen sich dazu, zurück zum Zelt zu laufen, weil sie vielleicht dachten, die Gefahr sei vorüber, und das Zelt der bessere Schutzort. Doch am Zelt standen die CIA-Agenten, die sie bemerkten. Zurück konnten die Drei nicht mehr, der Rückweg zum rettenden Wald war einfach zu lang. Die Drei um Dyatlov wurden von den CIA-Agenten, am Boden kriechend, totgeschlagen.

Die zwei Yuris sahen die Gefahr und wollten auf die Tanne fliehen, was ihnen aufgrund der glatten Eisfläche am Stamm und den fast erfrorenen Händen nicht gelang. Sie wurden von den Agenten gefoltert, die die Kamera erhalten wollten. Doch die Beiden wussten nichts von dieser Kamera.

Der Soldat und Geheimdienstagent Semyon sammelte die anderen drei Bergsteiger auf und Alle begannen, bereits vorher, eine Schneehöhle zu graben, um der Gefahr zu trotzen und später am Tag Hilfe zu holen – vorgeblich. Der wahre Grund war, die Kamera in Sicherheit zu bringen und diese später dem KGB-Trupp zu übergeben. Die Vier krochen in die Höhle und waren dort zunächst in Sicherheit. Die CIA-Agenten erkannten, dass noch Bergsteiger fehlten, und die Kamera immer noch nicht greifbar war. Irgendjemand musste sie bei sich haben.

Sie entdeckten den Höhleneingang am Bach und folterten jeden Einzelnen auf grausame Art und Weise – aber Niemand wusste etwas von der Kamera. In der Höhle versuchte der letzte Bergsteiger, auf einem Notizblock eine letzte Nachricht zu schreiben, bevor dieser erfror. Die CIA entdeckte die Kamera und verschwand.

Die spätere Rettungsmannschaft konnte sich die Ereignisse hier nicht erklären. Bis heute.

9.7 Vielfraß-Angriff

Dieses Tier ist stark und kräftig und in der Lage, einen Menschen mit einem Hieb schwerste Verletzungen zuzufügen. Das Tier ist hochaggressiv. Außerdem schwer wie in Bär, allerdings verfügt es über keine Pistole.

Es ist durchaus denkbar, dass dieses Tier das Zelt angriff und die Insassen vertrieb.

Leider sind einige Verletzungen der Gruppe, insbesondere die Schussverletzungen, nicht mit dieser Theorie greifbar.

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