Die Erde ist flach – keine rotierende Kugel im Weltall – Teil 1 Die Germanen

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Bereits die älteren Kulturen längst vergangener Tage wussten anhand der ihnen überlieferten Schriften, dass ihre Welt flach ist. In den Überlieferungen der alten Kulturen findet sich kein Hinweis darauf, dass ihre Welt ein runder Ball sei, der in einem Universum rotierend mit der Sonne mit rennt. Schauen wir uns die Alten Schriften einmal an und betrachten die Beweise für eine flache Erde gemeinsam.

Erd-Erschaffung früherer Kulturen 

Beginnen möchte ich mit einer Einführung, wie sich frühere Erdkulturen die Erschaffung der Erde vorstellten,  und sich das ihnen bekannte Universum erklärten. Gerade nordische und germanische Völker glaubten an einem Weltenbaum, der verschiedene Welten an seinen Ästen hielt.

Gemeinsam ist auch die Vorstellung eines Schöpfers, der die Welt[en] erschuf. Wir erkennen, dass die Welt[en] keine sog. Evolution durchmachten, sondern dass alles Leben Werk eines (übernatürlichen) Schöpfers ist bzw. von Göttern erschaffen wurde.

Germanen/Wikinger und nordische Völker

Wir vereinfachen an dieser Stelle die verschiedenen Schöpfungsvorstellungen der einzelnen Stämme der Germanen, denn “die” Germanen als Einheit gab es nie. Auch sind mit “nordischen” Völkern alle Völker wie Wikinger, Isländer etc. gemeint, die zwar auch verschiedene Vorstellungen der Schöpfung hatten, letztendlich setzte sich allerdings im Laufe der Zeit bei den Germanen und nordischen Völkern die “Edda-Saga” als Schöpfungsgeschichte durch.

Das germanische Schöpfungsmythos

Edda- Sage 

[…] Am Anfang war das Große Nichts, genannt Ginnungagap. Allvater erschuf das Sein und es erschien, im Süden Muspelheim das Land der Glut und des Feuers, und im Norden Niflheim, das Land der Nebel, der Kälte und Finsternis. Aus dem Norden, in Niflheim, entsprang ein tosender Quell, aus dem zwölf Ströme hervor brachen. Die stürzten in den Abgrund, der Norden und Süden trennte, und erstarrten zu Eis. Aus Muspelheim flogen Funken auf das Eis, die Starre begann zu schmelzen, und der Riese Ymir taute daraus hervor und danach Audhumbla, eine riesige Kuh, von deren Milch Ymir sich nährte.

Eines Tages sank Ymir, nachdem er sich satt getrunken hatte, in tiefen Schlaf, und aus seinen Achselhöhlen wuchsen zwei Riesenwesen, Mann und Weib. Diesen beiden entstammt das Geschlecht der Frost- und Reifriesen. Audhumbla, die nirgends Gras fand, leckte an den salzigen Eisblöcken, und ihre Zunge löste am dritten Tage einen Mann aus dem Eise, der war stark und schön und nannte sich Buri. 

Er erschuf aus eigener Kraft einen Sohn, der hieß Börs und nahm Bestla, die Tochter des Riesen Bölthorn, zum Weibe. Börs zeugte mit Bestla drei Söhne: Odin, Wili und We. Mit ihnen kam das Göttergeschlecht der Asen in die Welt.

Odin, Wili und We zogen aus, um die Herrschaft über die Schöpfung zu gewinnen. Sie erschlugen den alten Riesen Ymir. Die Blutströme aus Ymirs Wunden überfluteten die Welt, und alle Frostriesen ertranken. Nur ein einziger, Bergelmir, rettete sich mit seinem Weibe in einem Boot. Diese beiden wurden die Ahnen der späteren Riesengeschlechter. 

Den toten Leib Ymirs warfen die Brüder Odin, Wili und We in den Abgrund zwischen Muspelheim und Niflheim und schufen aus ihm die Erde. Aus Ymirs Blut entstanden die Wasser der Ströme und Meere, aus seinem Fleisch die Erde, aus Knochen und Zähnen Berge und Felsen, aus seinem Schädel wurde die Wölbung des Himmels geschaffen.

Als die Asen das Hirn des Riesen in den Himmel schleuderten, blieb es als Wolken in den Lüften hängen. Die Haare wurden zu Bäumen, die Augenbrauen bildeten einen Wall, der Midgard, das Land der Menschen, gegen das Meer und die Riesen schützen sollte. Aus Funken, die von Muspelheims Feuer herüberstoben, schufen die Götter die Sterne, denen sie Namen gaben, und jedem wiesen sie seine Bahn. Die Erde ward trocken und war vom Meere umgeben, und die Erde begann zu grünen.

Als Odin und seine Brüder einst am Ufer des Meeres wanderten, sahen sie am Strande zwei Bäume, die Esche und die Ulme. 

2.1.1.3 Erschaffung der ersten Menschen

Germanischer Lebensbaum 

[…] In der Mitte von Asgard steht der immergrüne Weltenbaum Yggdrasil, eine Esche, die mit ihrer Krone das Himmelsgewölbe stützt, mit ihren Ästen die neun Welten trägt, deren Wurzel das Reich der Hel deckt.

Es gibt am Stamm des Weltenbaumes verschiedene Brunnen. 

Am Urdbrunnen wohnen die Nornen, Urd, Werdandi und Skuld und beraten über das Schicksal der Welten. Denn nur sie kennen das Schicksal, selbst Odins Wissen ist lückenhaft.

Der Mimirsbrunnen ist der Brunnen der Weisheit, er wird von Mimir beschützt, der Berater Odins. […] Und der dritte ist Hvergelmir, der brausende Kessel, in ihm haust der Drache Nidhöggr.[…]

Die Tiere Yggdrasils 

Yggdrasil beherbergt unterhalb der Wurzeln nicht nur verschiedene Welten, der riesenhafte Welten- und Lebensbaum beherbergt auch einige Tiere. Neben dem Eichhörnchen Ratatöskr, das den Stamm entlang läuft, gibt es den Drachen Nidhöggr an den Wurzeln des Baumes sowie einen Adler auf der Spitze. An den Ästen der Esche weiden vier Hirsche namens Dain, Dwalin, Dunneir und Durathror, die die Knospen des Baumes fressen.

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