Irrenhaus Deutschland: Silvester Köln – Licht an, Licht aus als Böllerersatz

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Sie lesen richtig. Dies ist kein Scherz oder gar Fake News. Wie bekannt, wurde der Böllerverkauf wegen Corona-Schutz in Deutschland verboten. Dieses Jahr soll es nach dem Willen unserer politischen Kaste keine Knallerei zu Silvester geben, eine tausende Jahre alte Tradition wurde einfach verboten.

Knallverbot

Findige Bürger kaufen ihre Knaller im Ausland. Eine Industrie, die ihren Jahresumsatz gerade zum Jahreswechsel erwirtschaftet, wird vorsätzlich in den Bankrott getrieben. Doch es gibt nach Willen der Links-Grünen einen Ersatz:

[…] Trotz Böllerverkaufsverbot soll es in Stadt Köln an Silvester eine Art Feuerwerk geben:

Unter dem Motto: «Licht an. Jahr aus» sollen die Menschen um 0.00 Uhr für fünf Minuten zu Hause das Licht immer wieder an und ausmachen.

Die Stadt spricht vom «größten Lichtfeuerwerk der Welt». Am Freitag wurde die Werbe-Kampagne für die Aktion gestartet.[…]

Nein, Sie lesen richtig.

Um 00.00 h sollten die Kölner nach dem Willen der politisch Geisteskranken für fünf Minuten das Licht an- und ausschalten, um Köln zu erstrahlen. Ich habe es vor meinem geistigen Auge, wie Erwachsene wie Kinder in das Kleinkindalter zurückfallen, wie verrückt die Lichtschalter maltretieren.

Irrenhaus Einlieferung

Dann wieder zum Fenster laufen, raus schauen, ob die Nachbarn mitmachen, und wieder zurück zum Lichtschalter rennen. Das Ganze fünf Minuten lang. Die eigenen Kinder werden sich dann fragen, warum Mama und Papa mit dem Lichtschalter spielen dürfen, und es ihnen verboten wurde. 

Viel Spass dabei, es den Kleinen zu erklären. Größere Kinder werden beim Anblick der wie verrückt erscheinenen Eltern, die an den Lichtschaltern knipsen, besorgt die nächste Irrenanstalt anrufen und einen weißen Wagen verlangen.

Nur Kölner Politiker können auf derartigen Unfug kommen.

Überlastetes Netz und Blackout

Zumal unser Stromnetz ständig an der Schwelle steht, sekündlich den Geist aufzugeben. Es ist derartig mit Zappelstrom konfrontiert, so dass es die Leitzentralen der Stromerzeuger im Normalbetrieb schwer haben, die Netzfrequenz bei fünfzig Umdrehungen pro Sekunde zu halten. Gerade in Zeiten, wie dem Jahreswechsel, wird es schwerer, hier noch regulierend in das Stromnetz einzugreifen, wir stehen ständig vor der Gefahr, dass es in der nächsten Sekunde einen Blackout gibt.

Stromschwankungen in einer Großstadt

Würden alle 1,6 Millionen Kölner mit 104.000 Haushalten diesen Aufruf folgen, entstünde fünf Minuten lang ein ständiges Schwanken der Netzfrequenz, die im schlimmsten Fall manuell nachreguliert werden müsste. Wenn eine Großstadt wie Köln dieses Frequenzschwanken vorsätzlich provoziert, in dem ständig das Licht ein- und ausgeschaltet wird, ist der Blackout greifbar.

Nicht nur das, auch die Strominfrastruktur in den örtlichen Umspannwerken wird überbeansprucht, es muss keinen bundesweiten Blackout geben, ich denke hier eher an Ausfällen in Umspannwerken, die Köln versorgen. Erst durch einen Kaskadeneffekt würde es zum bundesweiten Blackout kommen.

Nur Grüne und Linke kommen auf derartige Ideen. Ich denke, dass dieser Aufruf gar nicht mit den örtlichen Stromerzeugern abgesprochen wurde. Die Angestellten in den Leitwarten haben bereits genügend Arbeit, und müssen sich am wackeligsten Punkt für das Stromnetz am Jahreswechsel noch zusätzlich mit derartigen Manipulationen des Stromnetzes herumärgern.

https://www.stimme.de/deutschland-welt/politik/dw/koelner-sollen-an-silvester-licht-an-und-aus-machen;art295,4430238

Jeweils abgerufen am 19.12.2020

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