Weil sie Deutsche sind – Versenkung der Thielbek 03.05.1945

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Um alles Deutsche für alle Zeiten zu vernichten, führte der Kriegsverbrecher und Deutschenhasser Churchill eine Zerstörungspolitik für Deutschland ein. Alle Deutschen sollten sterben. Alles Deutsche aus der Geschichte ausgemerzt werden. Ein erprobtes Vernichtungsmittel waren völkerrechtswidrige Massenbombardierungen deutscher Städte, um durch Brandbomben und Napalm möglichst viele unschuldige Deutsche bestialisch zu töten. Ebenso wurden auch deutsche Schiffe bombardiert, um möglichst viele wehrlose deutsche Zivilisten zu töten. Einer dieser Schiffe war die Thielbek, die mit 2.800 KZ-Häftlingen in der Lübecker Bucht von Briten versenkt wurde.

[…] „Wir werden das Dritte Reich von Anfang bis Ende geißeln. Wir bombardieren Deutschland Stadt für Stadt und immer schrecklicher, um es ihr unmöglich zu machen, den Krieg fortzusetzen. Das ist unser Ziel; wir werden es unermüdlich verfolgen.“[…] Bomber Harris

Die Thielbek

Sie war ein Frachtschiff, das zusammen mit der Cap Arcona sowie der Deutschland in der Neustädter Bucht am 03.05.1945 von Engländern versenkt wurde. Allein auf ihr kamen 2.800 Menschen ums Leben.

Die Thielbek erhielt in ihrem langen Leben verschiedene Namen. Sie lief 1939 unter dem Namen Goldbek vom Stapel und gehörte der Reederei Knöhr & Burchard. Die endgültige Bezeichnung des stolzen Schiffes war sodann Thielbek.

Wohnschiff für Häftlinge

Da die Briten immer schneller in das Reich hinein rückten, wurden durch die SS auf Funkbefehl der Reichsleitung die Lager aufgelöst.

[…] „Fernspruch der Reichsführung SS 14. April 1945

An die Lagerkommandanten der Konzentrationslager. Die Übergabe kommt nicht in Frage. Das Lager ist sofort zu evakuieren. Kein Häftling darf lebendig in die Hände des Feindes gelangen. Heinrich Himmler Reichsführer SS“.[…]

Die Inhaftierten des Lagers Neuengamme wurden nach Lübeck verlegt, wobei 9.000 Gefangene auf Schiffen einquartiert wurden. Die Thielbek (auch die Deutschland, Athen und Cap Arcona) wurden der SS zur Unterbringung der Häftlinge zur Verfügung gestellt.

Am 20.04.1945 wurden 4.000 Gefangene auf die Athen sowie 3.500 Gefangene auf der Thielbek verbracht. Da die Thielbek mit Ruderschaden festlag, wurde sie am 19.04.1945 von Schleppern in den Lübecker Hafen gezogen.

Die Gesamtanzahl der Personen auf der Thielbek konnte nie gänzlich geklärt werden. Man schätzt, dass insgesamt an die 3.500 Personen auf ihr stationiert waren. Am 02.05.1945 wurde die Thielbek von einem Schlepper nach Neustadt gezogen.

Die Versenkung am 03.05.1945

Die Thielbek lag zu diesem Zeitpunkt neben der Cap Arcona in der Lübecker Bucht zwischen Neustadt und Scharbeutz, als der britische Luftangriff auf die Liegeplätze der Deutschland, Thielbek und der Cap Arcona sowie zahlreichen anderen Schiffen in der Lübecker und Kieler Bucht begann. 23 Schiffe wurden versenkt, 115 Schiffe beschädigt.

Die Deutschland wurde versenkt; die Thielbek brachte sicherheitshalber Häftlinge auf die größere Cap Arcona. Alle Schiffe besaßen Bordwaffen und waren nicht als Lazarett- oder Zivilschiffe gekennzeichnet. Die Thielbek wehrte sich gegen die Flieger mit Raketen und Bordkanonen, dennoch wurde sie in Brand geschossen und versank 15 Minuten später in der Bucht mit 2.800 Menschen an Bord.

Das gleiche Schicksal teilte gegen 15.00 h die Cap Arcona, sie wurde von englischen Terrorfliegern in ebenso in Brand geschossen und versank mit 6.400 Menschen an Bord in der Bucht. Die Thielbek teilte letztendlich das gleiche Schicksal.

Ein Überlebender der Cap Arcona berichtet:

[…] Der Angriff britischer Flugzeuge lief seit 14.3o Uhr. Fünf Maschinen lösten im Tiefflug ihre neuzeitlichen Raketen als Salve auf die „Cap Arcona“ aus. 40 Volltreffer verwandelten die „Cap Arcona“ in ein loderndes Flammenmeer. Sie brannte lichterloh vom Heck bis zum Mittelschiff. Viele Menschen flohen, starben, ertranken. Vier Maschinen bekämpften die ca. 800 Meter entfernte, sich durch Flak heftig wehrende „Thielbek“. Sie hatte Backbord-Schlagseite und ging innerhalb von 15 Minuten unter.[…]

Die englischen Deutschenhasser schossen aus ihren Fliegern auf die schwimmenden Menschen im Meer, die sich retten wollten, heraus. Rettungsmaßnahmen liefen viel zu spät an, wohl durch das Durcheinander während des Luftangriffes geschuldet. 400 Menschen konnten lebend entkommen.

Bergung und Wiederindienststellung

1949 wurde die Thielbek geborgen, repariert und erhielt ihre Wiederindienststellung bis 1974.

https://de.wikipedia.org/wiki/Thielbek#Bau_und_Indienststellung

https://www.spiegel.de/geschichte/versenkung-der-cap-arcona-katastrophe-in-der-luebecker-bucht-a-1031050.html

https://www.dhm.de/lemo/zeitzeugen/werner-viehs-untergang-der-cap-arcona-und-kriegsende-1945

https://de.wikipedia.org/wiki/Cap_Arcona_(Schiff,_1927)

Jeweils abgerufen am 02.01.2023