Weil sie Deutsche sind – Versenkung der Cap Arcona 03.05.1945

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Um alles Deutsche für alle Zeiten zu vernichten, führte der Kriegsverbrecher und Deutschenhasser Churchill eine Zerstörungspolitik für Deutschland ein. Alle Deutschen sollten sterben. Alles Deutsche aus der Geschichte ausgemerzt werden. Ein erprobtes Vernichtungsmittel waren völkerrechtswidrige Massenbombardierungen deutscher Städte, um durch Brandbomben und Napalm möglichst viele unschuldige Deutsche bestialisch zu töten. Ebenso wurden auch deutsche Schiffe bombardiert, um möglichst viele wehrlose deutsche Zivilisten zu töten. Einer dieser Schiffe war die Cap Arcona, die mit 4.600 KZ-Häftlingen in der Lübecker Bucht von Briten versenkt wurde.

[…] „Wir werden das Dritte Reich von Anfang bis Ende geißeln. Wir bombardieren Deutschland Stadt für Stadt und immer schrecklicher, um es ihr unmöglich zu machen, den Krieg fortzusetzen. Das ist unser Ziel; wir werden es unermüdlich verfolgen.“[…]

Bomber Harris

Die Cap Arcona

Die Cap Arcona war ein Luxusdampfer und das Flaggschiff der Hamburg-Südamerika-Linie. Sie galt als das schönste Schiff ihrer Zeit und lief am 14.05.1927 vom Stapel. Überseekreuzfahrten waren das Mittel der Zeit, um Reisen zu begehen. Am 19.11.1927 begann ihre Jungfernfahrt von Hamburg nach Argentinien.

Befördert wurden vermögende Luxusreisende, aber auch Auswanderer nach Südamerika; die Strecke Hamburg — Buenos Aires legte die Cap Arcona in sagenhaften 15 Tagen zurück. Fortan diente sie bis 1939 im Liniendienst Hamburg — Madeira — Rio de Janeiro sowie Buenos Aires, wobei sie etwa 200.000 Passagiere beförderte.

Doch über die Cap Arcona zogen dunkle Wolken auf, denn ab 1940 sollte sie nie wieder auf Südamerika-Fahrt gehen, sondern in der Ostsee als Beischiff in der deutschen Kriegsmarine als Wohnschiff dienen.

Noch dunkler wurden die Wolken um die Cap Arcona, als sie Anfang 1945 als Flüchtlingstransporter Heim ins Reich diente. Sie diente als Transporter von Ostpreußen Richtung Westen, zusammen mit der Steuben und der Gustloff, mitsamt Dutzenden anderen unbekannten Schiffen.

Ab dem 14.04.1945 lag sie wegen Maschinenschaden vor Neustadt.

Wohnschiff für Häftlinge

Da die Briten immer schneller in das Reich hinein rückten, wurden die Inhaftierten des Lagers Neuengamme nach Lübeck verlegt, wobei 9.000 Gefangene auf Schiffen einquartiert wurden. 

Am 20.04.1945 wurden 4.000 Gefangene auf die Athen sowie der Thielbek verbracht. Später trafen noch weitere Inhaftierte ein, die auf die Cap Arcona verbracht wurden; diese war mit 7.500 Personen überfüllt.

Die Versenkung am 03.05.1945

Die Cap Arcona lag zu diesem Zeitpunkt in der Lübecker Bucht zwischen Neustadt und Scharbeutz, als der britische Luftangriff auf die Liegeplätze der Deutschland, Thielbek und der Cap Arcona sowie zahlreichen anderen Schiffen in der Lübecker und Kieler Bucht begann. 23 Schiffe wurden versenkt, 115 Schiffe beschädigt.

Die Deutschland wurde versenkt; die Thielbek brachte sicherheitshalber Häftlinge auf die größere Cap Arcona. Alle Schiffe besaßen Bordwaffen und waren nicht als Lazarett- oder Zivilschiffe gekennzeichnet.

Gegen 15.00 h schlug die letzte Stunde der Cap Arcona, sie wurde von englischen Terrorfliegern in Brand geschossen und versank mit 6.400 Menschen an Bord in der Bucht. Die Thielbek teilte letztendlich das gleiche Schicksal.

Ein Überlebender berichtet:

[…] Der Angriff britischer Flugzeuge lief seit 14.3o Uhr. Fünf Maschinen lösten im Tiefflug ihre neuzeitlichen Raketen als Salve auf die „Cap Arcona“ aus. 40 Volltreffer verwandelten die „Cap Arcona“ in ein loderndes Flammenmeer. Sie brannte lichterloh vom Heck bis zum Mittelschiff. Viele Menschen flohen, starben, ertranken. Vier Maschinen bekämpften die ca. 800 Meter entfernte, sich durch Flak heftig wehrende „Thielbek“. Sie hatte Backbord-Schlagseite und ging innerhalb von 15 Minuten unter.[…]

Die englischen Deutschenhasser schossen aus ihren Fliegern auf die schwimmenden Menschen im Meer, die sich retten wollten, heraus. Rettungsmaßnahmen liefen viel zu spät an, wohl durch das Durcheinander während des Luftangriffes geschuldet. 400 Menschen konnten lebend entkommen.

https://www.spiegel.de/geschichte/versenkung-der-cap-arcona-katastrophe-in-der-luebecker-bucht-a-1031050.html

https://www.dhm.de/lemo/zeitzeugen/werner-viehs-untergang-der-cap-arcona-und-kriegsende-1945

https://de.wikipedia.org/wiki/Cap_Arcona_(Schiff,_1927)

Jeweils abgerufen am 28.08.2022