Weil sie Deutsche sind – Luftangriff auf Nordhausen am 03./04.04.1945

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Um alles Deutsche für alle Zeiten zu vernichten, führte der Kriegsverbrecher und Deutschenhasser Churchill eine Zerstörungspolitik für Deutschland ein. Alle Deutschen sollten sterben. Alles Deutsche aus der Geschichte ausgemerzt werden. Ein erprobtes Vernichtungsmittel waren völkerrechtswidrige Massenbombardierungen deutscher Städte, um durch Brandbomben und Napalm möglichst viele unschuldige Deutsche bestialisch zu töten. Eine dieser Städte war Nordhausen.

[…] „Wir werden das Dritte Reich von Anfang bis Ende geißeln. Wir bombardieren Deutschland Stadt für Stadt und immer schrecklicher, um es ihr unmöglich zu machen, den Krieg fortzusetzen. Das ist unser Ziel; wir werden es unermüdlich verfolgen.“[…]

Bomber Harris

Lage und Kriegsbedeutung

Die Fachwerkstadt Nordhausen liegt südlich des Harzes, und war ein bedeutender Standort für die aufkommende Luftwaffe des Deutschen Reiches. Vor dem Zweiten Weltkrieg beherbergte sie 42.000 Einwohner.

Doch angesichts des einsetzenden Flüchtlingsstroms aus dem Osten wuchs die Einwohnerzahl rasch bis Ende März 1945 auf 65.000 an. Daher wurde sie als  Aufnahmeraum für Vertriebene aus den durch Luftangriffe zerstörten Deutschen Großstädten Berlin und Hamburg ausgewiesen.

Wie bereits oben erwähnt, wuchs die Stadt Nordhausen als Standort der Deutschen Luftwaffe heran. Bereits 1930 wurde die Boelcke-Kaserne als Ausbildungsstandort der Luftwaffe errichtet.

Südlich der Stadt wurde ein Fliegerhorst erbaut, der auch zeitweise als Flugzeugwerft diente.  Im Laufe des Krieges wurde in der Stadt die evakuierte Marineverwaltung West stationiert.

Darüber hinaus war Nordhausen auch eine ausgewiesene Lazarettstadt. In der Stadt und der weiten Umgebung existierten zahlreiche gekennzeichnete Lazarette mit bis zu 1.000 Verwundeten.

Zivilschutz

Angesichts der steigenden Bedeutung der Stadt wurde rasch die dringende Notwendigkeit des Zivilschutzes seitens der Reichsleitung erkannt. So wurde veranlasst, dass in Kellern Mauerdurchbrüche in Nachbargebäuden getätigt werden, um im Falle eines Volltreffers Menschenleben zu retten.

Ab 1943 wurden öffentliche Luftschutzräume gebaut, der Felsenkeller diente fortan als Luftschutzbunker. Ferner wurden Löschwasserteiche angelegt und ein Luftwarnkommando angesiedelt, allerdings keine Flak-Verteidigung vorgesehen.

Luftangriffe auf Nordhausen

Bereits vor dem 03.04.1945 gab es zahlreiche Luftangriffe auf die Stadt. Die täglich bis zu sechs Luftalarme, Tag und Nacht, ließen die Bevölkerung nicht zur Ruhe kommen. Bis April 1945 wurden stolze 861 Luftalarme gezählt, alleine im März 174. Eine Erklärung für den Sirenenterror war, dass über Nordhausen die Hauptrichtung für Bomber nach Berlin führte.

Großangriff vom 03./04.04.1945

Waren die bisherigen Luftschläge auf die Stadt verlustreich am Leben, richteten die bisherigen Angriffe keine größeren Schäden in der Stadt an. Die Bevölkerung war durch die vielen täglichen Luftalarme abgestumpft und erschöpft. Viele Bürger werden sich das schnelle Ende der endlosen Luftalarme im Stillen gewünscht haben.

Als an diesem Tag gegen 16.00 h erneut die Sirenen heulten, hatten die Bürger bereits Übung darin, die Schutzräume aufzusuchen, um das Kommende zu erdulden. Es sollte dieser Luftangriff jedoch kein Angriff wie jeder andere zuvor werden.

256 Bomber näherten sich gegen 16.15 h der Stadt aus der Luft und warfen ihre tödliche Fracht auf wehrlose Kranke, Alte, Frauen und Kinder ab. Gnadenlos trafen die Bomben ihr Ziel und zerstörten unschuldige Leben.

Das Hauptangriffsziel des Tages war die Kaserne, die seit Jahren als Lazarett für KZ-Insassen diente. Als Lazarett war das Gebäude entsprechend gekennzeichnet gewesen.

Die Stadt wurde durch die zahlreichen Bombenexplosionen stark beschädigt. Es gab kein Strom und Trinkwasser.

Viele Einwohner und KZ-Insassen flüchteten aus der Stadt in das weite Umland.  In zwei Stollen in der Nähe fanden in den kommenden Tagen an die 10.000 Vertriebene vorübergehenden Unterschlupf.

Beim Luftschlag vom 04.04.1945 wurden ausschließlich zivile Ziele bombardiert. Schulen, Kirchen, Lazarette und Krankenhäuser. Die gesamte Altstadt Nordhausens wurde zerstört.

Da Nordhausen eine Fachwerkstadt war, entfachten die abgeworfenen Brandbomben rasch ein Flächenbrand in der Stadt, die diese zerstörte. Als die Feuerwehren die Brände löschen wollten, wurden sie von Tieffliegern angegriffen.

Am Abend zeugte das Flammenmeer der brennenden Stadt weithin von der Katastrophe. Die brennende Kirchturmspitze von St. Petri war in der weiten Umgebung gut zu erkennen.

Geschätzte 10.000 Opfer galt es zu betrauern. Da die Antifa die Opferzahlen schätzte, dürfte die tatsächliche Zahl weitaus höher sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Nordhausen#Nordhausen_vor_den_Luftangriffen

Jeweils abgerufen am 28.08.2022

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