Weil sie Deutsche sind  – Der Feuersturm von Bremen 18./19.08.1944

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Um alles Deutsche für alle Zeiten zu vernichten, führte der Kriegsverbrecher und Deutschenhasser Churchill eine Zerstörungspolitik für Deutschland ein. Alle Deutschen sollten sterben. Alles Deutsche aus der Geschichte ausgemerzt werden. Ein erprobtes Vernichtungsmittel waren völkerrechtswidrige Massenbombardierungen deutscher Städte, um durch Brandbomben und Napalm möglichst viele unschuldige Deutsche bestalisch zu töten. Eine dieser Städte war Bremen.

[…] „Wir werden das Dritte Reich von Anfang bis Ende geißeln. Wir bombardieren Deutschland Stadt für Stadt und immer schrecklicher, um es ihr unmöglich zu machen, den Krieg fortzusetzen. Das ist unser Ziel; wir werden es unermüdlich verfolgen.“[…]

Bomber Harris

Lage und Wirtschaft

Zusammen mit Bremerhaven lebten 1944 475.000 Einwohner in der Freien Hansestadt Bremen. Bremen mit Bremerhaven waren wegen des Hafens und des Seezugangs kriegswichtig, daher verfügten beide Städte über Zivil- und Luftschutzvorkehrungen.

Zivilschutz

Sowohl der Senat als auch der Reichsführung waren sich gänzlich im Klaren darüber, dass Bremen aufgrund seiner Wichtigkeit für den Krieg ein vorrangiges Ziel für Feindangriffe darstellt. Daher wurde Bremen als Luftschutzort Erster Klasse eingestuft und die Luftabwehr als auch der Zivilschutz ausgebaut.

Es wurden im rasenden Tempo 116 Hochbunker für den Zivilschutz erbaut, dennoch wurde sehr schnell klar, dass der Großteil der Bevölkerung sich in ihren Kellern vor Fliegerangriffen in Sicherheit bringen musste, da das Material für weitere Bunkerbauten nicht mehr zur Verfügung stand.

Luftangriffe auf Bremen

Und die erwarteten Luftangriffe kamen schneller als erwartet. Bis Kriegsende erfolgten 173 Luftangriffe auf Bremen, die die Stadt in Schutt und Asche legten. Über 4.000 Tote waren zu beklagen, als sich der Rauch über die Schuttberge der Stadt lichtete. Die Dunkelziffer der Opfer dürfte weitaus größer sein.

Der größte Luftangriff erfolgte dann am 18./19.08.1944, der die Stadt den Todesstoß gab.

Luftangriff vom 18./19.08.1944

Bomber Harris verfügte bereits über reichlich Erfahrung bei der Bombardierung von Deutschen Städten. Wie bei allen Bombardierungen von Deutschenhasser Harris wurde hier nach zuvor bewährten Mitteln vorgegangen, wieder wurde wie in Dresden, Hamburg und Darmstadt ein Feuersturm entfacht. 

Zuerst folgte die Markierung von Zielen mit Leuchtmunition, danach der Abwurf von Sprengbomben auf die Stadt, um die Hausdächer zu zerstören.  Sind diese zerstört und die Häuser schutzlos, verrichten Brandbomben ihr Werk. Diese entfachen sodann das Holz in den einzelnen Häusern, der Wind und die Temperatur entfacht einen Feuersturm, der alles auf seinem Vernichtungswerk vernichtet. Material, Häuser, Menschen, Tiere. Alles.

Bei den einzelnen Luftangriffen wechselten sich Amerikaner und Briten jeweils ab.

Während den insgesamt 173 amerikanischen und englischen Luftangriffen, wurde die Stadt dem Erdboden gleichgemacht. Nichts Deutsches sollte sich nach Harris Willen mehr dort unten rühren, alles Deutsche für alle Zeiten ausgemerzt werden. Die Stadt von der Landkarte ausradiert werden, ausgeätzt. Und so geschah es auch.

Bomber um Bomber ließen ihre Fracht über die wehrlose Stadt, auf Frauen und Kindern, Alten, Kranken und Wehrlosen, fallen, auf Deutsche, deren Verbrechen es war, deutsch zu sein.

273 Bomber warfen 100.000 Bomben über die wehrlose Stadt ab, bis zu 1100 Menschen starben in dieser Nacht. 

Eine Zeitzeugin, die damals 7 Jahre alt war, schildert:

[…] Frauen und Kinder mussten zwei Tage im Bunker bleiben. Erst danach sind wir zurück in unsere Straße, zu unserem Haus, das immer noch brannte. Überall lagen Schutthaufen, Menschen lagen auf der Straße, Verbrannte. Meine Eltern haben noch geguckt, ob sie noch was retten konnten. Aber da war nichts. Dann hat mein Vater mich auf dem Arm getragen und wir sind auf dem Weg von Walle nach Findorff wirklich so über verbrannte Menschen gelaufen. Die waren ganz klein verbrannt, zusammengeschrumpft. Ich habe sie wirklich so als Kind gesehen. Ich weiß nicht, ob mir das so bewusst geworden war damals. Aber gesehen haben wir es. Ich erzähl‘ das kaum, aber ich weiß es.[…]

Programmgemäß entstand durch die zahlreichen kleineren Brände ein Feuersturm, der durch die brennende Stadt zog wie ein Orkan und alles fraß, was sich ihm in den Weg stellte.

4000 Menschen starben durch die Luftangriffe; die Dunkelziffer wird wesentlich höher liegen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Hansestadt_Bremen#Bev%C3%B6lkerungsentwicklung

https://de.wikipedia.org/wiki/Bremen_zur_Zeit_des_Nationalsozialismus#Luftangriffe

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/luftangriff-bremen-zweiterweltkrieg-interview-zeitzeugin-feuersturm-100.html

Jeweils abgerufen am 29.07.2022

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