Ukraine-Krise – vom Westen verlassen…

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Seit dem Maidan-Putsch 2014, bei dem der rechtmäßige ukrainische Präsident vom Kiewer Regime völkerrechtswidrig geputscht wurde, befinden sich die Ukraine und Russland im Dauerkrisenmodus. Russland hatte als Antwort auf diesem westlichen Putsch in der Ukraine seine Gebiete Donbass, Lugansk und Krim daher als russische Einflussgebiete definiert. In diesen Gebieten leben zum größten Teil Russen. Seitdem erfolgten beständig militärische und rhetorische Provokationen seitens des Westen gegen Russland.

Ukrainische Provokationen gegen Russland

Seit 2014 beschießen ukrainische Streitkräfte die russischen Gebiete Donbass und Lugansk. Es wird auch von Beschüssen auf die Krim berichtet. Berichte in westlichen Medien über diese Beschüsse erfolgten nicht. Stattdessen wird Russland und der böse, böse Donbass als Hort des Bösen in den westlichen Medien dargestellt. Mehr als 14.000 Menschen mussten bis zum 02.03.2022 durch diese Beschüsse auf diese Gebieten sterben.

Wurde über das tägliche Leben der Menschen im Donbass berichtet? Mitnichten.

Ignoranter Westen

Dachten der Westen und das Kiewer Regime tatsächlich in ihrer Überheblichkeit und Ignoranz, Russland würde trotz endloser Warnungen Richtung Westen weiterhin tatenlos zusehen, wie russisches Staatsgebiet ständig verletzt wird?

Oder war dies westliche Gleichgültigkeit? Dachten die westlichen Regierungen, dass keine russische Antwort darauf erfolgen würde? Russland einfach stillhalten würde und alles ertragen? Dass Russland es weiter zulassen würde, dass die NATO vor der Haustüre Moskaus stünde?

Wirklich sämtliche russischen Warnungen in Richtung des Westens seit 2001 wurden ignoriert oder verlacht. Der Westen hörte Russland nicht zu. Es gab Vorwarnungen und endlose Hinweise darauf, was geschehen würde, wenn die westlichen Provokationen Richtung Russland nicht aufhören würden.

Auch die letzte Warnung Putins in Form seiner Ansprache vom 24.02.2022 wurden im Westen nicht als Warnung verstanden. Herrgott, dachtet Ihr, es würde sich alles in Wohlgefallen auflösen?

Bis zum Beginn der militärischen Antwort Russlands am 24.02.2022 war Zeit, diesen Konflikt zu lösen – wenn man Russland im Westen zugehört hätte. 

Der Handstreich am 10.03.2022 kam daher nicht überraschend, wie es im Westen heißt, er war angekündigt worden. Doch der Westen war taub vor diesen Worten:

[…] „Sehr geehrte Bürger Russlands! Liebe Freunde!

Heute halte ich es erneut für notwendig, auf die tragischen Ereignisse im Donbass und die zentralen Fragen der Gewährleistung der eigenen Sicherheit Russlands zurückzukommen. Ich möchte mit dem beginnen, was ich in meiner Rede vom 21. Februar dieses Jahres gesagt habe. Es geht darum, was uns besonders beunruhigt und besorgt, um diese fundamentalen Bedrohungen, die Jahr für Jahr, Schritt für Schritt grob und ungeniert von unverantwortlichen Politikern im Westen gegen unser Land gerichtet werden. Ich meine damit die Ausdehnung des Nato-Blocks nach Osten, die Annäherung seiner militärischen Infrastruktur an die Grenze Russlands.

Es ist bekannt, dass wir in den vergangenen 30 Jahren beharrlich und geduldig versucht haben, mit den führenden Nato-Ländern eine Einigung über die Grundsätze der gleichen und unteilbaren Sicherheit in Europa zu erzielen. Als Antwort auf unsere Vorschläge sind wir immer wieder entweder auf zynischen Betrug und Lüge oder auf Druck- und Erpressungsversuche gestoßen, während sich das Nordatlantische Bündnis trotz all unserer Proteste und Bedenken immer weiter ausdehnt. Die Kriegsmaschinerie ist in Bewegung, und, ich wiederhole, sie nähert sich unseren Grenzen.

Warum geschieht das alles? Warum diese unverschämte Art, aus einer Position der eigenen Besonderheit, der Unfehlbarkeit und der Freizügigkeit heraus zu sprechen? Woher kommt diese nachlässige, verächtliche Haltung gegenüber unseren Interessen und absolut berechtigten Forderungen? Die Antwort ist klar, verständlich und offensichtlich. Die Sowjetunion wurde Ende der 1980er Jahre schwach und brach dann völlig zusammen …

Generell hat man den Eindruck, dass fast überall, in vielen Regionen der Welt, wo die USA hingehen, um ihre Ordnung durchzusetzen, blutige, nicht heilende Wunden, Eiterbeulen des internationalen Terrorismus und Extremismus zurückbleiben …

Dazu gehören auch die Versprechen an unser Land, die Nato nicht einen Zoll weiter nach Osten zu erweitern. Ich wiederhole: Sie haben uns getäuscht, oder, um es im Volksmund zu sagen, einfach abserviert …

Übrigens: Auch amerikanische Politiker, Politologen und Journalisten selbst schreiben und sagen, dass in den letzten Jahren in den USA ein regelrechtes ‚Lügenimperium‘ geschaffen wurde. Es ist schwer, dem nicht zuzustimmen – denn genau so ist es …

Was den militärischen Bereich betrifft, so ist das moderne Russland sogar nach dem Zusammenbruch der UdSSR und dem Verlust eines Großteils seines Potenzials heute eine der mächtigsten Nuklearmächte der Welt und verfügt darüber hinaus über bestimmte Vorteile bei einer Reihe modernster Waffensysteme. Es sollte daher kein Zweifel daran bestehen, dass ein direkter Angriff auf unser Land zu einer Niederlage und schlimmen Konsequenzen für jeden potenziellen Angreifer führen würde …

Das Problem besteht darin, dass auf den an uns angrenzenden Gebieten – ich betone, auf unseren eigenen historischen Gebieten – ein uns feindlich gesinntes ‚Anti-Russland‘ geschaffen wird, das unter vollständige Kontrolle von außen gestellt wurde, von den Streitkräften der Nato-Länder intensiv besiedelt und mit den neuesten Waffen vollgepumpt wird.

Für die USA und ihre Verbündeten ist dies eine sogenannte Politik der Eindämmung Russlands, eine offensichtliche geopolitische Dividende. Für unser Land ist es jedoch letztlich eine Frage von Leben und Tod, eine Frage unserer historischen Zukunft als Nation …

Die führenden Nato-Länder unterstützen zum Erreichen ihrer eigenen Ziele extreme Nationalisten und Neonazis in der Ukraine, die ihrerseits den Bewohnern der Krim und Sewastopols ihre freie Entscheidung für die Wiedervereinigung mit Russland nie verzeihen werden …

Sie werden natürlich auf die Krim gehen, so wie sie es im Donbass getan haben, mit Krieg, um zu töten, so wie die Strafkommandos der Banden ukrainischer Nationalisten, Hitlers Kollaborateure während des Großen Vaterländischen Krieges, wehrlose Menschen töteten. Sie erheben auch unverhohlen Anspruch auf eine ganze Reihe anderer russischer Gebiete …

Man hat uns einfach keine andere Möglichkeit gelassen, Russland und unser Volk zu verteidigen, als die, zu der wir heute greifen müssen. Die Umstände verlangen von uns entschlossenes und sofortiges Handeln. Die Volksrepubliken des Donbass haben Russland um Hilfe gebeten. In diesem Zusammenhang habe ich gemäß Kapitel 7 Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen mit Zustimmung des russischen Föderationsrates und in Umsetzung der von der Föderalen Versammlung am 22. Februar dieses Jahres ratifizierten Verträge über Freundschaft und gegenseitigen Beistand mit der Volksrepublik Donezk und der Volksrepublik Luhansk die Entscheidung getroffen, eine Sonder-Militäroperation durchzuführen.

Ihr Ziel ist der Schutz der Menschen, die seit acht Jahren Misshandlung und Genozid ausgesetzt sind. Und zu diesem Zweck werden wir uns um die Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine bemühen und diejenigen vor Gericht stellen, die zahlreiche blutige Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung, einschließlich der Bürger der Russischen Föderation, begangen haben …

Jetzt ein paar wichtige, sehr wichtige Worte für diejenigen, bei denen die Versuchung aufkommen könnte, sich von der Seite in das Geschehen einzumischen. Wer auch immer versucht, uns zu behindern, geschweige denn eine Bedrohung für unser Land und unser Volk zu schaffen, muss wissen, dass die Antwort Russlands sofort erfolgen und zu Konsequenzen führen wird, die Sie in Ihrer Geschichte noch nie erlebt haben. Wir sind auf jede Entwicklung der Ereignisse vorbereitet. Alle notwendigen Entscheidungen wurden in dieser Hinsicht getroffen. Ich hoffe, dass ich gehört werde.“ […]

Nein, Herr Präsident, der Westen hatte Sie nicht für voll genommen. Jetzt haben Sie seine volle Aufmerksamkeit, leider zu spät für einige Menschen, die deswegen sterben mussten, wofür der Westen sich verantwortlich zeichnet.

Die Ukraine steht alleine auf weiter Flur…

Die Kiewer Putschregierung ist vom Westen verlassen worden. Sie musste jetzt, als es ernst wurde, bitter erfahren, dass der von ihr vielgelobte Westen sie nun alleine gegen Russland stehen lässt.

Die Ukraine wurde vom Westen im Stich gelassen. Der Westen provozierte und provozierte, hetzte die Ukraine gegen Russland auf – wohl in der Hoffnung, dass Russland eh nicht darauf reagieren würde. Nun, nachdem die russische Antwort kam, zieht der Westen, in Form der USA und Deutschland, feige die Schwänze ein. 

Vorher mutig aus weiter Entfernung Russland provozieren, jetzt zurückrudern. Die USA sind mächtig; solange der Gegner nicht mächtiger ist als sie selber. Wir sehen dies anhand von Afghanistan und Vietnam. Wo immer ein mächtigerer Gegner auftauchte, zog sich die USA schamvoll zurück.

Und Deutschland ist gut darin, fremde Interessen seinen eigenen Interessen vorzuziehen. Wie sonst ist es zu erklären, seine Wirtschaft darin zu schaden, auf das russische Gas zu verzichten?

Die Ukraine setzte gänzlich auf den Westen, in der Hoffnung, in einer Konfliktsituation mit Russland von diesem militärischen Beistand zu erhalten. In seiner Naivität dachte das Kiewer Regime, dem Westen vertrauen zu können. Aber es bedachte es dabei nicht, dass dieser nur seine eigenen Interessen durchsetzt. 

Amerika wird es sich sehr gut überlegen, auf das russische Erdöl zu verzichten.  Denn Russland ist ein sehr wichtiger Erdöllieferant für Amerika.  Den Preis für seine Vertrauensseligkeit bezahlt nun die Ukraine gänzlich alleine. Denn auch Deutschland kann und wird hier nicht helfen. 

Wir gedenken all der unnötigen Menschenleben, die für diese späte Kiewer Erkenntnis ihr Leben ließen und noch lassen werden!

https://www.derstandard.de/story/2000133674916/die-ukraine-bleibt-letztlich-allein

https://www.stern.de/politik/ausland/ukraine-krieg–wladimir-putins-kriegserklaerung-im-wortlaut-31653426.html

jeweils abgerufen am 02.03.2022

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