Weil sie Deutsche sind  – Luftangriff auf Potsdam am 14./15.04.1945

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Um alles Deutsche für alle Zeiten zu vernichten, führte der Kriegsverbrecher und Deutschenhasser Churchill eine Zerstörungspolitik für Deutschland ein. Alle Deutschen sollten sterben. Alles Deutsche aus der Geschichte ausgemerzt werden. Ein erprobtes Vernichtungsmittel waren völkerrechtswidrige Massenbombardierungen deutscher Städte, um durch Brandbomben und Napalm möglichst viele unschuldige Deutsche bestalisch zu töten. Eine dieser Städte war Potsdam.

Bomber Harris tritt wieder in Aktion

Es ist nicht überraschend, wer letztendlich diese widerliche Bombardierung einer wehrlosen deutschen Stadt überhaupt befohlen hatte: Bomber Harris. Harris, der auch die Bombardierung von Dresden, Kassel, Braunschweig, Pforzheim, Hamburg, Stuttgart, Heilbronn und Würzburg befohlen hatte, bekannt für seinen Spruch “…alles Deutsche soll brennen…” oder wie diesem:

[…] „Wir werden das Dritte Reich von Anfang bis Ende geißeln. Wir bombardieren Deutschland Stadt für Stadt und immer schrecklicher, um es ihr unmöglich zu machen, den Krieg fortzusetzen. Das ist unser Ziel; wir werden es unermüdlich verfolgen.“[…]

Der Luftangriff um 22.16 h

Wie bei Bomber Harris üblich, bot diese Stadt keinerlei kriegswichtige Industrie, es galt, durch die Bombardierung der Altstadt mit ihrem hohen Holzanteil einen alles verzehrenden Feuersturm zu entfachen, um möglichst viele Deutsche darinnen “kochen” zu können. Das war der Plan des Deutschenhassers Harris.

Bereits vorher gab es verschiedene Luftangriffe auf die Stadt, die aber keinen nennenswerten Schaden anrichteten. Vermutlich waren dies Sondierungsflüge, um die Luftabwehrmöglichkeiten der deutschen Flugabwehr zu erkunden. 

Die “Nacht von Potsdam” begann gegen 22.16 h mit dem Angriff von 726 englischen Bombern, die die Innenstadt von Potsdam zerstörten und einen Feuersturm auslösten, der Potsdam vernichten wird. 

Wie bei allen Bombardierungen von Deutschenhasser Harris wurde hier nach zuvor bewährten Mitteln vorgegangen, wieder wurde wie in Dresden, Hamburg und Darmstadt ein Feuersturm entwickelt. 

Zuerst folgte die Markierung von Zielen mit Leuchtmunition, danach der Abwurf von Sprengbomben auf die Stadt, um die Hausdächer zu zerstören.  Sind diese zerstört und die Häuser schutzlos, verrichten Brandbomben ihr Werk.

Aus Unterlagen ging hervor, dass die Altstadt gezielt für diesen Angriff ausgewählt wurde. In nur 20 Minuten war die Stadt zerstört. 5.000 Opfer waren zu beklagen, an die 1.000 Häuser wurden zerstört, 60.000 Potsdamer verloren ihr ganzes Hab und Gut.

Wieder wurden unschuldige Deutsche Opfer einer Bombardierung. Normale Deutsche, Alte, Frauen, Kranke und Kinder, die diesen Krieg nicht wollten, nur leben, und auf das Ende des von England und Polen entfachten Krieges hofften.

Eine Augenzeugin dieser Nacht:

[…] Als wir in der Nacht vom 14. zum 15. April 1945 nach dem schwersten Bombenangriff, den Potsdam erlebte, kalkbestaubt aus unsern Trümmern krochen, wussten wir, dass wir um Haaresbreite am Tode vorbeigegangen.“– Tagebucheintrag von August Burda aus Potsdam 1945.[…]

Gerda Stange, damals 16, berichtet über diese Nacht: 

[…] Meine Freundin und ich rannten los, beide in Richtung Bassinplatz, da wohnten wir. Meiner Mutter schnell geholfen, die immer gepackten Koffer zu nehmen, ich hatte noch zwei kleine Brüder im Kinderwagen, und über die Straße am Bassinplatz, um in den öffentlichen Luftschutzkeller zu kommen. 

Ein Blick hinauf zum Himmel, da wurden schon die ersten „Weihnachtsbäume“ von den Bombern fallen gelassen, damit steckten sie ihre Ziele ab. Im Keller hatte jeder seinen Sitzplatz. Aber eigenartigerweise war an diesem Abend eine furchtbare Unruhe im Keller. 

Dann kam unser Luftschutzwart und meinte, draußen sei es taghell, alles abgesteckt mit den Leuchtweihnachtsbomben. Dann werden wir wohl heute dran sein – und schon krachte es.[…]

Hans-Rüdiger Karutz, damals sechs Jahre, berichtet:

[…] Gegen 22.15 Uhr lärmten die Sirenen. Von „Luftschutz“ ringsum keine Spur. Vielleicht irgendwo in der Ecke ein Haufen Sand. Mein Großvater Carl Zschiesche ist sehr ernst. Das seit Jahren vertraute Motoren-Gedröhn ebbt diesmal nicht ab. „Die meinen uns“, flüstert er. 

Die ersten Detonationen – aber spürbar nicht in unserer Ecke. Gott sei Dank. Aber die leichten Kellerwände schwanken wie Schiffswände. Plötzlich eine Riesendetonation – eine Mörtelwolke stäubt uns alle ein. 

„Lieber Gott, lieber Gott“, ruft jemand – ein ungeheurer Krach, eine Riesenfaust schüttelt das Haus: Drüben an der Behlertstraße zerreißt eine Luftmine die komplette Klinik, die dort stand (hinter dem heutigen Eisenhart-Denkmal, d. Red.) – aber davon hören wir erst später.[…]

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriff_auf_Potsdam

https://de.metapedia.org/wiki/Luftangriff_auf_Potsdam

https://www.potsdam-museum.de/artikel/die-nacht-von-potsdam

https://www.pnn.de/potsdam/die-nacht-von-potsdam-erinnerungen-die-bilder-gehen-nicht-fort/21519006.html

https://www.pnn.de/potsdam/zeitzeuge-erinnert-sich-an-die-nacht-von-potsdam-unsere-mutter-haelt-uns-fest-ringsum-stille/21519010.html

Jeweils abgerufen am 28.11.2021

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