Weil sie Deutsche sind – russisches Blutbad in Rößel am 28.01.1945 – Teil 1

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Ab Winter 1944 begann die russische Invasion der deutschen Ostgebiete. Stalins Truppen zogen gen Westen, um so schnell wie möglich Berlin zu erreichen. Die deutsche Wehrmacht war diesen Soldaten zahlenmäßig weit unterlegen. Es war im deutschen Generalstab bekannt, dass die Ostfront nicht mehr militärisch zu halten war, doch wollte Hitler hiervon nichts wissen. Die Ostfront war in Auflösung. Nun galt es für die ostpreußische Bevölkerung eiligst die Flucht zu ergreifen. Einige Dörfer wurden unter Eile evakuiert, andere Dörfer vergessen. Eines dieser Dörfer war Rößel.

Rößel

Die russischen Gräueltaten der deutschen Bevölkerung in Nemmersdorf, und auch in vielen weiteren deutschen Städten und Dörfern, deren Namen und Leiden niemals in die Geschichte eingingen, waren bereits unfassbar und menschenverachtend; was die Bevölkerung in Rößel am 28.01.1945 erlitt, kann nur stellvertretend für andere Dörfer in der Umgebung dargestellt werden.

Linksgrüne Zensur und Geschichtsverdrehung im Laufe der Zeit

Im Laufe der Zeit von knapp 80 Jahren, dem Verlust der damaligen Überlebenden durch Tod, leistete die linksgrüne Geschichtsverdrehung ganze Arbeit. Das Ausgraben nach Zeitzeugenberichten wird jedes Jahr schwieriger.

Auch können hier nicht alle erschütternden Erlebnisse der Zeitzeugen wiedergegeben werden, da ansonsten die linksgrüne Zensur mit dem “Jugendschutz” um die Ecke kommt. Auch sind die Erlebnisse so zahlreich, dass es den Rahmen sprengen würde. Fangen wir einmal an:

Rößel, 28.01.1945

Während andere Dörfer und Städte um Rößel, in Ostpreußen, nicht weit entfernt von Nemmersdorf, evakuiert wurden, wurden die Bewohner dieser Stadt von dem russischen Einmarsch überrascht.

Bereits Tage vorher machten sich innerhalb der Bevölkerung der Stadt Gerüchte über Erschießungen, Vergewaltigungen,in Nachbarstädten und Nachbarorten breit. Die armen Bewohner hatten keine Zeit mehr, um zu fliehen, wo sollten sie auch hin?

Verängstigte Menschen suchten daher im örtlichen Krankenhaus Schutz vor den in der Stadt einfallenden Russen. Ein Arzt des Krankenhaus, Dr. med. Arnold Niedenzu, Facharzt für Chirurgie, überlieferte grauenhafte Erlebnisse, (die ich allerdings etwas “verändert” (wegen “Jugendschutz”) wiedergeben muss. Das Original finden Sie unter der Quelle unten:

Die Stadt Rößel wurde durch ein Versagen der deutschen Behörden nicht evakuiert.

Nur wenige Einwohner haben sich noch rechtzeitig vor den Russen in Sicherheit bringen können. Die Stadt wurde nach ganz unbedeutender Gegenwehr am 28.1.1945 nachmittags besetzt. Sofort kam es zu ausgedehnten Plünderungen, Brandstiftungen, Gewalttätigkeiten und Vergewaltigungen, Mord und Totschlag. Schon in den ersten Tagen sind in Rössel 60 Personen erschlagen oder erschossen worden.

Es handelte sich um Frauen, die sich nicht vergewaltigen lassen wollten, Männer, die sich schützend vor ihre Frauen und Kinder stellten, Leute, die nicht rasch genug mit ihren Uhren oder Schnapsflaschen herausrückten. In vielen Fällen war überhaupt ein Motiv nicht ersichtlich. So wurden im Katholischen Hospital drei Männer und fünf Frauen erschossen, in der Stadt eine Lehrerwitwe mit vier Kindern. Diese ersten Opfer konnten erst nach einer Woche in einem Massengrab beigesetzt werden.

In der Umgebung wurden vorwiegend größere Bauern und Gutsbesitzer erschossen. […] 

Schon nach den ersten Tagen wurde zu uns ins Krankenhaus eine Wöchnerin mit sehr schwerem Lungenschuß eingeliefert. Als ein Russe sie vergewaltigen wollte, machte sie ihm klar, daß sie dicht vor der Niederkunft stünde. Daraufhin trat ihr der Russe auf den Bauch und schoß auf sie; das Kind wurde vorzeitig geboren, die Mutter kam in fast hoffnungslosem Zustand ins Krankenhaus, ist aber nach Monaten geheilt. […] 

(Autor): Sämtliche Frauen und Mädchen in der Stadt und der großen Umgebung wurden reihenweise vergewaltigt. Gänzlich gleich, ob ein Mädchen von fünf Jahren oder eine Großmutter mit 80 Jahren. Die Männer, Brüder, Söhne wurden dabei vorher von den Russen erschossen.

Ich darf die Augenzeugenberichte etc. mit Einzelheiten hier nicht zitieren; Original in der Quellenangabe). 

[…] Ich glaube auch, daß nur ganz wenige Russen diese furchtbaren Verbrechen nicht mitgemacht haben. Es bestand da kaum ein Unterschied zwischen Offizier und gewöhnlichem Soldaten. […] 

Nur in ganz seltenen Fällen gelang es, die Missetäter der Kommandantur zu übergeben. Sie wurden dann auf ein paar Stunden eingesperrt, womit der Fall für die russische Kommandantur erledigt war. Davon, daß einmal auch ein Mörder zur Verantwortung gezogen worden ist, weiß ich nichts. Die Verheerungen auf körperlichem und sittlichem Gebiet waren furchtbar. […]

[…] Schlimmer noch war die sittliche Verwilderung. […] Weiterhin gingen später manche Frauen und Mädchen lieber mit einem Russen ein Verhältnis ein, um gegen Überfälle durch andere gesichert zu sein, später auch, weil sie der Hunger dazu trieb. Dazu kam noch das schlechte Beispiel von solchen, die sich den Russen an den Hals warfen und noch damit prahlten. […] 

(Autor-Kommentar: Wohl aus Selbstschutz. Lieber damit prahlen, zu einem Russen zu gehören, als Freiwild für andere Soldaten; das nennt man wohl Stockholm-Syndrom).

(Vertreibung am 10.02.1945 – Autor)

Hiergegen treten alle anderen Greuel doch mehr zurück: Am 10.2. wurde, ohne ersichtlichen Grund, die Bevölkerung aus der Stadt ausgewiesen. Fuhrwerke, Autos oder Fahrräder durften nicht mitgenommen werden. So konnte jeder mehr oder weniger nur das mitnehmen, was er mit seinen Händen tragen konnte. Nur das Krankenhaus durfte bleiben und seinen Betrieb weiterfahren. Meine Bitte, man solle wenigstens die alten Schwestern im Kloster bleiben lassen, blieb unberücksichtigt.

Die Rösseler mußten Zuflucht suchen in den umliegenden Dörfern, die durch die Flüchtlinge aus den Grenzkreisen überfüllt waren. So lagen häufig 80 und mehr Personen auf einem Bauernhof. Häufig mußten 20 bis 30 Menschen in einem Zimmer schlafen.

Inzwischen wurden die Wohnungen von der Kommandantur systematisch ausgeräumt, ebenso die Geschäfte, Speicher. Was nicht fortgebracht wurde nach Rußland, wurde zerschlagen und vernichtet. […]

Sehr bald setzten auch die Ausplünderungen der Bauernhöfe und Güter ein. […) 

Die Folge war weitgehende Unterernährung. Es setzte unter den Alten und den Kleinkindern ein Massensterben ein. Säuglinge sind (bis auf einen einzigen) nicht am Leben geblieben, von den Kleinkindern nur wenige. […]  Durch Mord, Seuchen, Unterernährung sind große Lücken in der Bevölkerung, aufgerissen worden, mehr aber noch wurde sie dezimiert durch die Verschleppungen. […]

Ende Februar begann die GPU ihre Tätigkeit. Die Menschen wurden von der Straße, vom Arbeitsplatz, aus den Häusern, aus den Betten ergriffen und auf Lastautos nach dem nächsten GPU-Gefängnis gebracht. In Rössel war dieses im Gymnasium.

Bei einem Menschenfang, denn anders konnte man die Verhaftungen nicht bezeichnen, wurde ganz willkürlich vorgegangen, nicht etwa nach parteilicher Belastung. So wurden vom Postinspektor L. aus Rössel alle vier Töchter geholt, von denen keine je mit der Partei etwas zu tun gehabt hatte. Von diesen ist die älteste im Dezember krank nach Berlin zurückgekehrt, die zweite ist in Sibirien gestorben, von den beiden jüngsten fehlt jede Spur.

Es wurden von Männern und Jungens zwischen 70 und 15 Jahren etwa 90%, von Frauen und Mädchen zwischen 50 und 15 Jahren etwa die Hälfte verschleppt.

Häufig sind stillende Mütter von ihren Säuglingen fortgerissen worden, häufig Mütter von sechs und mehr Kindern……“ […]

Soweit die (von mir veränderte) Schilderung des Arztes. Noch einmal der Hinweis, dass Sie bei Interesse den Originalbericht unter dem Link lesen können. Die Zeitzeugenberichte der überlebenden Menschen aus Rößel sind so zahlreich, dass ich mich entschloss, hier weitere zu überliefern, denn die Schrecken, die diese unschuldigen Menschen erlitten hatten, dürfen niemals in Vergessenheit geraten!

http://web.archive.org/web/20101206185409/http://www.nexusboard.net/sitemap/6365/ostpreussen-es-begann-nicht-erst-in-nemmersdorf-t296876/

https://de.wikipedia.org/wiki/Kreis_R%C3%B6%C3%9Fel

https://de.metapedia.org/wiki/R%C3%B6%C3%9Fel

Jeweils abgerufen am 07.08.2021

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