Weil sie Deutsche sind: Bombardierung und Bruch der Möhnetalsperre am 16./17.05.1943

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Um alles Deutsche für alle Zeiten zu vernichten, führte der Kriegsverbrecher und Deutschenhasser Churchill eine Zerstörungspolitik für Deutschland ein. Alle Deutschen sollten sterben. Alles Deutsche aus der Geschichte ausgemerzt werden. Neben völkerrechtswidrigen Massenbombardierungen deutscher Städte, darunter auch Dresden, Hamburg und viele andere deutsche Großstädte, wurden auch Talsperren durch Flieger bombardiert, um deutsche Dörfer durch Wassermassen zu zerstören. Am 16.05.1943 traf die Bombardierung von Stauanlagen die Unterlieger der Möhnetalsperre. Diese war ein Teil des Angriffszieles der “Operation Chastise”.

Die Möhnetalsperre

Diese stellte ein gigantisches Stauwehr dar, das die Möhne bei Soest/NRW zum Möhnetalsee aufstaute. Das Stauziel stellte stolze 10.37 Quadratkilometer dar. Der Damm hatte eine Höhe von 40 Metern und eine Länge von 650 Meter.

Zusammen mit den Vorsperren und Ausgleichsbecken besaß die Möhnetalsperre ein Volumen von gigantischen 134 Millionen Kubikmetern.

Sie können sich sicherlich lebhaft vorstellen, welche Schäden ein Dammbruch aufgrund dieses Fassungsvermögens anrichtete. Dies erklärte auch, weshalb die Engländer diesen Stausee bombardieren wollten. 

Operation Chastise vom 16.05.1943 – Zerstörung der Möhnetalsperre

Im Rahmen dieser Operation sollten noch weitere Talsperren zerstört, und das Ruhrgebiet in einer Flutwelle vernichtet werden. Eine englische Rollbombe traf die Staumauer, und riss ein Loch in dieser, was zum Bruch der Staumauer führte.

Zwar verfügten die Stauseen Abwehreinrichtungen gegen Bomben und Torpedos, doch wurden, wie sich später herausstellte, die Gefahren eines Dammbruches von den Behörden unterschätzt. An diesem Abend rollte eine zwölf Meter hohe, bis zu 20 km/h schnelle Flutwelle, durch das Möhne- und Ruhrtal herab.

Die Flutwelle erreichte auch Essen, allerdings wurden – entgegen der englischen Erwartung – keine großen Schäden an den Rüstungswerken im Ruhrgebiet angerichtet. Dafür waren die Beschädigungen an der Infrastruktur für Zivilpersonen, und die Verluste an Menschenleben groß.

Die genauen Todeszahlen sind nicht bekannt, die Schätzung liegt bei 1348 Toten. 

Ein Augenzeuge berichtete über diese schreckliche Nacht:

[…] „In der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 wurde um 23.50 Uhr Alarm gegeben, der bis um 5 Uhr dauerte. Etwa gegen 2.00 Uhr war in gar nicht großer Entfernung ein gewaltiger Einschlag, und ganz kurz darauf hörte man schon ein Schreien auf der Straße: „Die Möhnetalsperre ist getroffen“ (etwa 12 km von Neheim entfernt). 

Wiederum nach kurzer Zeit wurde auf der Straße gerufen: „Aus den Kellern heraus, das Wasser kommt!“. Und nun ging alles in überstürzter Eile. Ganz kurz hörte man ein furchtbares Rauschen so, als wenn eine Lokomotive ihren Dampf ablässt, nur in ganz gewaltigem Ausmaße. 

Immer mächtiger wurde das Rauschen, und schon bald kamen Leute mit dem, was sie gerade fassen konnten, aus ihren Häusern, um in die Berge zu eilen. Die Angst steigerte sich noch, weil die feindlichen Flugzeuge über den Flüchtenden kreisten. Das Wasser war so schnell über die einzelnen Wohnungen gekommen, daß die Leute, die an der Möhne wohnten, zum großen Teil von den Fluten fort gespült wurden. Das Wasser stieg schnell 10, 12 Meter hoch und noch höher. 

Da auch das Elektrizitätswerk überflutet war, brannte kein Licht mehr. Die Telefonleitungen waren zerrissen. Die Wasserleitungen gaben kein Wasser mehr. Die neue große steinerne Brücke, die nach Werl führte, war bald fortgerissen und liegt jetzt tief unten auf den Ruhrwiesen vor Voßwinkel; ebenso eine andere Brücke, deren eiserne Geländer im Ohl, dem westlichen Stadtteil Neheims, liegen. 

Die Möhne selbst war so breit und groß geworden, dass sie dem Rhein glich und das ganze Tal als gewaltigen Strom durchflutete. Menschen, Tiere, Bäume, Möbel, Kessel aus den Fabriken letztere an der Möhne waren völlig überschwemmt – wurden von den Fluten mit fortgerissen. 

– Im Möhnetal waren für einige tausend Ausländer Baracken gebaut, die wie Spielzeughäuser von den Wogen fortgerissen wurden. Zum Teil wurden mit den Baracken auch die Bewohner fort getragen. Eine dieser Baracken brach auseinander und sämtliche Insassen ertranken. – 

Mehr als 30 Häuser – größtenteils 2- und 3- und mehrstöckige massive Bauten – wurden von den Fluten mitgerissen. Es war ein grausiger Anblick am anderen Morgen, die Zerstörungen anzusehen, die diese furchtbare Wasserkatastrophe angerichtet hatte und schrecklich faßte es einen ans Herz, wenn man sah und miterleben musste, wie der Mann nach seiner Frau, die Kinder nach ihren Eltern, der Bruder nach der Schwester riefen.[…]

https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/input_felder/langDatensatz_ebene4.php?urlID=493&url_tabelle=tab_websegmente

https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6hnekatastrophe

https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6hnetalsperre

https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Chastise

Jeweils abgerufen am 03.12.2020

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