Katastrophen der Menschheit Teil I SANDOZ/Schweiz 1986

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Katastrophen treten urplötzlich auf, ohne eine Vorwarnung und treffen die Menschen aus dem Nichts mit tödlicher Gewalt. Es kann jeden treffen, jetzt und überall, die Nachfolgen der Katastrophen verändern die Zeitgeschichte.

Sandoz/Schweiz – 01.11.1986

Gerade sind die fatalen Nachwirkungen der Tschernobyl-Katastrophe und dem verschwiegenen Nuklearunfall in der Elbmarsch über Europa hinweggefegt, trifft es diesmal dem Rhein, ein Gewässer, der in den 1980 bereits in den letzten Zügen lag, verursacht durch die ungeklärte und teils auch unkontrollierte Chemie- und Abwassereinleitungen der Rheinanlieger.

Auf dem Werksgelände des Chemieunternehmen Sandoz in Schweizerhall kommt es zu einem Großbrand, bei dem zunächst unklare Chemikalien verbrannten. Basel und das Umland werden von dichten Rauchschwaden unbekannter Inhaltsstoffe eingenebelt. Fataler und bislang unbemerkt gelangen kontaminiertes Löschwasser und Pflanzenschutzmittel ungeklärt und ungehindert in den Rhein, bei dem ein gigantisches Fisch- und Pflanzensterben auftritt. Durch Farbmittel verfärbt sich der Rhein tiefrot.

Dieses Ereignis und das damit verbundene Fischsterben nehmen fortan die Rheinanlieger zum Anlass, den Rhein zu schützen und aus der toten Kloake wieder ein gesunder Fluß zu gestalten.

 

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