Katastrophen der Menschheit: Tanklastzugunglück von Los Alfaques (“Tarragona”)

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Wir befassen uns heute mit einer weiteren Katastrophe, die die Welt erschütterte. Am 11.07.1978 raste eine Flammenwalze über den Campingplatz Los Alfaques/Spanien hinweg und verbrannte dort campierende deutsche Urlauber. Vor der Flammenwalze gab es kein Entkommen, flüchtende Urlauber wurden von der rasend schnellen Walze eingeholt und verbrannt. Die Rettungskräfte waren hoffnungslos überlastet, zum Teil mussten Schwerstverbrannte im Kofferraum von Privatautos zur ebenso überlasteten Kliniken verbracht werden, wo keine Kapazitäten für Schwerstverbrannte vorlagen. Zahlreiche Verbrannte starben bereits beim Transport zu Kliniken oder beim Verteilen auf entsprechende Kliniken für Verbrennungsopfer.

Doch wie konnte dies geschehen?

Fest steht, dass ein Fahrer eines Flüssiggaslaster die zu zahlende Maut sparen wollte und anstatt die Autobahn eine Landstraße nutzte. Erschwerend kam hinzu, dass der Tank gänzlich voll getankt und kein Sicherheitsraum im Tank eingehalten wurde. Es herrschte kein Verdichtungsraum als Puffer, so dass sich der Tankinhalt aufgrund der Umgebungswärme immer weiter ausdehnte und letztendlich das Metall des Tanks überdehnte. Unglücklicherweise fuhr der Flüssiggastanker zum Unglückszeitpunkt genau an dem Campingplatz vorbei, als der Tank explodierte und sich das Flüssiggas über den darunter liegenden Campingplatz ergoss. Die Schwade aus Flüssiggas ging durch offene Feuerstellen sofort in Flammen auf und verfolgte die flüchtenden Urlauber sogar in einem Fluß, wohin diese zum vermeintlichen Schutz liefen.

Noch heute erinnerte ein Mahnmal auf dem Campingsplatz an dieses schreckliche Unglück.

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