CORONAWAHNSINN: Ihre Rechte als Eltern und Arbeitnehmer

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Die Virenpanik greift in Deutschland, insbesondere in NRW, weiter um sich. Der Coronavirus ist nichts Anderes als ein grippaler Infekt, trotzdem werden ungerechtfertigt Kindergärten, Schulen geschlossen und ganze Familien in Hausarrest versetzt. Das Problem ist sodann die Kinderbetreuung, wenn Schulen und Kindergärten schließen und die Versorgung der Familien unter Hausarrest.

Kindergarten und Schulen geschlossen – was nun?

Der Super-Gau für Eltern und Arbeitnehmern: Der Kindergarten und/oder die Schule bleibt wegen dem Virenwahnsinn geschlossen. Die Kinder sind zu Hause, die Eltern müssen zur Arbeit. Was nun?

Keine Panik, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arbeitgeber, dieser muss vertraglich geregelt eh vom unverschuldeten Fehlen informiert werden. Können Sie Überstunden abbauen? Vielleicht werden Sie aus Kulanz freigestellt. Geht dies nicht, weil dies eine Kulanz und eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers wäre, unterliegen Sie der Arbeitspflicht. Einfach der Arbeit fernbleiben wäre Arbeitsverweigerung, die abmahnbewehrt ist!

Auch in dieser Situation gilt: Keine Panik! Als Eltern stehen Ihnen Elternzeit¹ und – was Viele nicht wissen – Kinderkrankengeld zu! Sie als Elternteil lassen für ca. zehn Tage/Jahr vom Arzt krankschreiben, um Ihre minderjährigen Kinder zu betreuen. Verheiratete können dies abwechselnd unternehmen, so dass zwanzig Tage/Jahr zusammenkommen.

[…]”Im Zweifel kann man sich krankschreiben lassen. Einem verheirateten Paar stehen 10 Kinderkrankentage pro Kind, pro Jahr und pro Person zur Verfügung, bei Alleinerziehenden sind es 20 Tage (SGB V § 45).”[…]

Unabhängig davon kann sich jeder Elternteil bis zu sechs Wochen krankschreiben lassen, falls die Virenpanik anhält. Denn die Kinder müssen betreut werden, das ist Ihre Fürsorgepflicht. 

Übrigens fließen auch Lohnersatzleistungen wie ALG I und ALG II weiter.

Hausarrest – wer zahlt?

Falls Sie mit Ihrer Familie unter Hausarrest gestellt wurden, fließen die Geldleistungen weiter. Sie bekommen Ihr Gehalt weiter, der Arbeitgeber wird vom Gesundheitsamt entschädigt.

[…]”Eine Entschädigung in Höhe des Nettogehalts werde gemäß des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten ausgezahlt. Die Kosten erstattet das Gesundheitsamt dem Arbeitgeber während der ersten sechs Wochen. Dauert die Quarantäne länger an, erhalten Arbeitnehmer eine Auszahlung, die sich nach der Höhe des Krankengeldanspruchs richtet.”[…]

Ein Problem wird Ihre Versorgung sein, denn das Gesundheitsamt ist nicht verpflichtet, Sie für 14 Tagen mit Lebensmittel zu versorgen, und Ihre Familie darf die Wohnung nicht verlassen.

Hier sollten Sie vorsorgen, aber bitte mit Sinn und Verstand! Es nützt Ihnen und Ihr Umfeld nichts, wenn Sie sinnfrei in das nächste Geschäft rennen und verstandlos hamstern.

Vorräte – mit Sinn und Verstand!

Erwerben Sie Vorräte für 14 Tage. Wasser und Strom laufen, Sie können dann auch Vorräte erwerben, die mit Wasser und Hitze erstellt werden. Und nur Vorräte/Nahrung und Wasser! Der Kühlschrank funktioniert und Putzmittel sind im Haus. Vergessen Sie das Toilettenpapier nicht.

Drucken Sie sich das unten genannte Faltblatt aus, überlegen Sie sich, was Sie für zwei Wochen einkaufen wollen – und kaufen dann ein.

Für später sollten Sie über einen ordentlichen, geplanten Notvorrat nachdenken. Erste Informationen finden Sie unter meinem Artikel “Als es dunkel wurde IV – Notvorräte” https://www.pressesprecher-lanz.de/als-es-dunkel-wurde-der-grosse-blackout-in-deutschland-iv-vorraete/.

Auch das Bundesamt für Katastrophenschutz fordert zu Vorräten auf, für die erste Planung ist ein Faltblatt entworfen werden, das Sie hier finden: https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Checkliste_Ratgeber.pdf?__blob=publicationFile

Unter dem Link https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Ratgeber_Brosch.html?nn=4251040 erhalten Sie eine Broschüre, die tief in das Thema Notfallvorsorge eingeht, diese Broschüre können Sie sich kostenfrei liefern lassen.

Der Virenwahnsinn hat gezeigt und bewiesen, dass sog. “Prepper”, dazu zähle ich auch, keine rechten Spinner sind, sondern Menschen, die sich den Gefahren der modernen Zeit stellen und für sich und ihrer Familie Vorsorge treffen.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar! In arbeits-infektions/-rechtlichen Fällen suchen Sie sich bitte Beratung bei einem Anwalt. Ich übernehme keine Haftung!

¹https://familienportal.de/familienportal/familienleistungen/elternzeit

https://www.merkur.de/leben/karriere/gehalt-coronavirus-krank-quarantaene-beschaeftigungsverbot-lohn-verdienst-arbeitnehmer-zr-13544172.html

https://www.familie.de/familienleben/finanzen/kita-zu-wegen-corona-was-eltern-wissen-sollten/

https://www.mdr.de/nachrichten/ratgeber/coronavirus-quarantaene-betriebsschliessung-folgen-beschaeftigte-arbeitgeber-100.html

Jeweils abgerufen am 29.02.2020 um 12.00 h

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